RiskLine-RE

System zur automatischen, regelmäßigen Bewertung von Immobilien

Fact Sheet RiskLine-RE

Die ‚Alternative Investment Fund Manager Directive‘ (AIFMD) verlangt von den Fund Managern Risiko-Kontrolle und –Management. Hierbei stellt sich die Frage, in welchem Maße man einem Risiko-Management vertrauen kann, das

  • lediglich auf jährlichen oder halbjährlichen Gutachten basiert
  • die täglichen Zins- und Devisenkursänderungen unberücksichtigt lässt
  • mit unscharfen Aussagen, wie z.B. ‚hohes geopolitisches Risiko‘ oder ‚sehr gute Immobilienlage‘, die für eine sachgerechte Bewertung essentiell sind, nicht umgehen kann

Mit dem System RiskLine-RE aus der RiskLine-Suite ist es möglich, Immobilienbewertung in kurzen Zeitintervallen durchzuführen – also die Voraussetzung für Risikobetrachtungen bereitzustellen, die den Namen auch verdienen. Der Automatisierungsgrad ist hierbei so hoch, dass bei vernachlässigbaren Kosten eine tägliche Bewertung durchgeführt werden kann. Hierdurch können RE-Fonds ähnlich bewertet werden, wie sie von UCITS bekannt ist.

Bei der Berechnung des Bewertungspreises kommen sowohl Methoden aus der Finanzmathematik als auch Methoden aus der künstlichen Intelligenz zum Einsatz. abraxas setzt bereits seit Jahren sehr erfolgreich Fuzzy-Logik zur Bewertung OTC gehandelter Bonds im Rahmen von RiskLine-P ein. Die Fuzzy-Systeme werden mit dem Kunden konfiguriert, damit sein Expertenwissen in die Bewertung einfließt.

In den Bewertungspreis gehen ein:

  • Marktberichte
  • Mietverträge (falls bekannt) und Kostenschätzungen
  • Berechnete Preise, die nach anerkannten Methoden wie Capitalisation-Rate, Annuitäten oder Discounted Cashflow unter Verwendung aktueller Zinskurven und Devisenkurse ermittelt wurden.
  • Gutachtenpreise von Sachverständigen
  • Makroökonomische Daten, wie z.B. die Inflationsrate
  • Änderungen bei den unscharfen, aber bewertungsrelevanten Faktoren (z.B. geopolitisches Risiko, Immobilienlage), die erst nach Erstellung des Gutachtens eingetreten sind und somit im Gutachten nicht berücksichtigt sein können.

Eine weitestgehend automatisierte Datenübernahme garantiert einen vernachlässigbaren manuellen Aufwand. Die Ergebnisse der Berechnungen werden in Reports gespeichert, die es Prüfern ermöglichen, die Bewertungen nachzuvollziehen.

Das System ist revisionssicher, d.h. jede Datenänderung wird protokolliert (wer hat wann welche Änderung durchgeführt) und historisiert (geänderte Daten werden nicht gelöscht, sondern lediglich nicht mehr verwendet), d.h. die Änderungshistorie ist nachvollziehbar. Dass Vier-Augenprinzip ist implementiert, d.h. geänderte kritische Daten müssen von einem zweiten Anwender bestätigt werden.

Die Datenlieferung der Zinskurven und Devisenkurse erfolgt aus RiskLine-P oder über Schnittstellen aus den Kundensystemen. Weitere Schnittstellen, etwa für Mietverträge, können auf Wunsch implementiert werden.

Das System kann auch im Dialog-Modus betrieben werden. Der Anwender hat dann z.B. die Möglichkeit, sich alle Berechnungsergebnisse im Detail am Rechner anzusehen, Daten zu ändern oder Berechnungen neu zu starten.

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